Willkommen beim Sportverein Bad Herrenalb 1920 e.V.

Saison 2025/2026

Trainer:        Sebastian Weiß, Anna-Lena Herb
Platzierung: 4. Platz (Landesliga HR)
                    6. Platz (Landesliga FR)

Zum letzten Saisonspiel ging es bei sommerlichen Temperaturen nach Malsch. Die Juniorinnen taten sich von Beginn an schwer, ins Spiel reinzufinden. Zweikämpfe wurden nicht angenommen, Laufwege nicht gemacht und auch auf Bälle gewartet, statt dem Pass entgegenzukommen. So ging Malsch nach 25 Minuten nicht unverdient in Führung, als deren umtriebige Spielmacherin sich gegen zwei Verteidiger durchsetzte und unsere Torhüterin auf einen Schuss ins lange Eck spekulierte. Das frei gewordene kurze Eck war dann dankbar frei zum 1:0. Kapitän Lena signalisierte zur Trainerbank, ruhig zu bleiben, erhielt das Anspiel und setzte sich gegen mehrere Gegenspielerinnen durch, ehe sie aus 20 Metern aufs Tor schoss. Der Ball flatterte etwas und fiel mit etwas Mithilfe der Torhüterin zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Das Spiel blieb jedoch weiter zerfahren und verschlafen.
Zur Pause wachgerüttelt und mit zwei Wechseln startete die zweite Hälfte. Nach sechs Minuten erlief die eingewechselte Magdalena einen Schnittstellenpass und lief verfolgt von zwei Verteidigern auf die Torhüterin zu, die den ersten Abschluss noch klären konnte. Der Abpraller landete jedoch in der Spielertraube um die beiden Verteidiger und Magdalena, welche am schnellsten schaltete und den Ball mit vollem Körpereinsatz über die Linie bugsierte. Nur zwei Minuten später, erneut ein Pass hinter die Abwehrreihe den die zweite Wechselspielerin Amina erlief und den Ball an der Torhüterin vorbei an den Pfosten schob. Von dort prallte er jedoch zentral vor das Tor, wo Laura ihn zum 1:3 einschob. Ein geglückter Start, der Mut machte, dass die Spielerinnen jetzt in der Partie angekommen sind. Malsch fing sich dann wieder und das Spiel fand nur noch im Mittelfeld statt. Die Spielmacherin der Gäste fasste sich dann ein Herz, tanzte drei Gegenspielerinnen aus und spielte den Ball vor dem Tor quer, wo die Stürmerin auf 2:3 (61‘) verkürzte. Das war der Startschuss für eine Schlussoffensive der Gastgeberinnen. Wir schwammen teilweise und mussten uns bei unpräzisen Abschlüssen bedanken, dass die Führung hielt. Kurz vor Schluss bekamen wir einen Pass ins Zentrum vor das Tor jedoch nicht geklärt, sondern legten ihn der Gegenspielerin vor die Füße, die zum 3:3 Ausgleich einschob (78‘). Mit der letzten Aktion zeigten wir unseren besten Spielzug über mehrere Stationen bis vors Tor, wo Raphaela leider 10cm vorbei zielte – das wäre eine sehenswürdige „last minute“ Entscheidung gewesen. So blieb es beim leistungsgerechten 3:3 Unentschieden, das wir mit einem wacheren Auftritt sicher in einen Sieg hätten verwandeln können.

Zweite Nullnummer in Folge zeigt sowohl die Defensivstärke, das kollektive füreinander Laufen und Kämpfen, aber leider auch die aktuell fehlende Konsequenz im Torabschluss. Endlich wieder im 9-vs.-9 stand uns die spielstärkste Mannschaft der Rückrunde gegenüber. Wir mussten gleich vier Ausfälle von Stammspielerinnen hinnehmen und bauten auch mit Blick auf die Spielweise der Gegner unser System um. Die Juniorinnen setzten das sehr gut um und liesen trotz klarer Spieldominanz der Gäste kaum gefährliche Chancen zu. Das was aufs Tor kam, fischte Yasmin heute bärenstark weg. Aber die Abwehrarbeit beschränke sich nicht nur auf die Defensive, sondern alle machten mit. Auch von zwei Spielunterbrechungen durch Platzverweise gegen Eltern der Gäste, liesen sich unsere Mädels nicht aus dem Konzept bringen. Die unqualifizierten und bei Jugendspielen völlig deplatzierten Kommentare wurden vom jungen Schiedsrichter konsequent mit Verweisen geahndet - man wusste nicht, ob die „Kinder“ auf dem Platz oder am Spielfeldrand stehen. Bei drei sehr aussichtsreichen Chancen verpasste man den Torerfolg nur knapp. Am Ende war es in einem unruhigen, zerfahrenen Spiel, stets unter Gegnerdruck, ein verdient erkämpftes 0:0. Mädels, das war eine sehr reife und starke Leistung!

Erneut im ungeliebten 7-vs.-7 ging es am Sonntag gegen Walzbachtal. Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen und technischen Fehlern auf beiden Seiten. Letztendlich ein Kampf um jeden Ball mit leichter Feldüberlegenheit für uns. So hatten die Gäste zweimal Glück, als ihre Torhüterin zunächst Raphaela außerhalb des Strafraums mit beiden Beinen erwischte und dann Lea im Strafraum zusammen mit einer Verteidigerin zu Fall brachte, dass die Schiedsrichterin über einen Pfiff hinwegsah. So ging es ohne wirkliche Torchancen in die Pause.

Wir stellten um und versuchten das Glück zu erzwingen, doch der letzte Biss, insbesondere im Angriffsdrittel, fehlte. Bei einer starken Ecke verpassten wir frei vor dem Tor den Ball und damit den vermutlich entscheidenden Lucky-Punch. Auch in der Schlussoffensive gelang es nicht, Torgefahr zu verursachen, weshalb am Ende das 0:0 ein leistungsgerechtes Ergebnis war, trotz leichter Feldüberlegenheit. Wenn man aber nichts gefährlich aufs Tor bringt, kommt auch nichts auf die Anzeigetafel.

Beim Spiel in Hagsfeld ging es gegen ein Team, das für uns bisher immer schwer zu bespielen war. Wir konnten jedoch das Spiel an uns nehmen und so auch durch Laura die verdiente Führung erzielen (11‘). Ein satter Strahl aus 20 Metern in den Giebel (30‘) läutete jedoch eine Schlussoffensive der Gastgeberinnen ein, die mit einem abgefälschten Schuss, der zur Bogenlampe wurde, noch vor der Pause mit 2:1 (36‘) in Führung gehen konnten.          
Aus der Pause kamen wir wieder stärker und drückten auf den Ausgleich, den Amal per Freistoß auch erzielte (48‘). Bei einem Konter flutschte dann der Ball zum 3:2 aus spitzem Winkel durch, ehe wir in drei Konter in Folge liefen und so in acht Minuten vier Gegentore zum 6:2 Endstand fingen. Hier fehlte klar die Erfahrung, nicht die defensive Stabilität aufzugeben und auch einen Konter mal durch ein taktisches Trikotzupfen zu unterbinden. Schade, dass wir aus einem über 80 Minuten ausgeglichenen Spiel am Ende wegen zehn etwas kopfloser Minuten als klare Verlierer heraus gehen. Kopf hoch Mädels!

Ein zerfahrenes Spiel im ungewohnten 7-gegen-7 sahen zahlreiche Zuschauer am Sonntagnachmittag. Das 0:1 fiel nach einem Freistoß, der über unsere Torhüterin hinweg ins Netz fiel (17‘). Doch wir glichen nach einem Freistoß noch vor der Pause aus, der von Leonie als Steilpass in die Lücke gespielt und von Soraya vor der Torhüterin eiskalt verwandelt wurde (35`). 
In Hälfte zwei kam es zu mehreren Unterbrechungen, was den Spielfluss stoppte. Buckenberg ging mit einem strammen Volleyschuss aus spitzem Winkel in Führung (50`) und wir verpassten zweimal den Ausgleich. So konnten die Gäste in einer Drangphase von uns durch einen Konter (70′) und eine kurz darauf durch eine Unachtsamkeit (72′) noch den 1:4 Endstand herstellen. Schade, da wäre mehr drin gewesen, aber die Fehlpässe und Stoppfehler verhinderten heute den Sieg.

Zum Rückrundenauftakt fuhren die B-Juniorinnen eine Stunde zum weitest entfernten Auswärtsspiel. Die Mannschaft startete gut und drückte die Gastgeberinnen in den ersten 10 bis 15min tief in die eigene Hälfte und übernahm die Spielkontrolle. Leider verpassten wir den Moment für den Abschluss. Dann schwappte das Momentum zu Büchig. Aus unnötigen kleinen Unachtsamkeiten fingen wir schnell drei Gegentore (28′, 32′, 35′).
In der zweiten Hälfte flachte das Spiel ab, weil wir stabiler standen, aber offensiv fehlten der Glaube und Wille, nochmal ranzukommen. Eine Großchance legten wir knapp am Pfosten vorbei und auch bei einer weiteren guten Chance war der Abschluss zu ungenau. So steht am Ende ein klares 3:0 in einem über 80 Minuten eher ausgeglichenen Spiel.

Am frühen Sonntagmorgen ging es für die Juniorinnen nach Kirrlach zur Hinrunde der Hallenkreismeisterschaft. Im ersten Spiel hieß der Gegner SpVgg Durlach-Aue 2, die jedoch in der Besetzung mit Team 1 getauscht hatten und somit die stärksten Spielerinnen aufs Feld schickten. Diese zeigten sich um 9:40 Uhr, vielleicht auch wegen den 30 Minuten mehr Schlaf durch die kürzere Anfahrt, sehr ballsicher und spielten uns teilweise schwindelig. So war das 0:5 auch in der Höhe verdient. Im zweiten Spiel ging es gegen FSV Buckenberg. Das Spiel war lange offen mit mehr Spielanteilen für uns. Leider mussten wir jedoch unmittelbar vor dem Schlusspfiff das entscheidende 0:1 hinnehmen, welches äußerst sehenswert und technisch anspruchsvoll war. Im letzten Spiel gaben die Spielerinnen alles, um den ersten Sieg zu holen, mussten sich gegen Ubstadt-Weiher jedoch mit einem 0:0 zufrieden geben. In Summe zeigten wir zwar nicht unsere beste Leistung, hätten jedoch mehr Punkte verdient gehabt. Durlach-Aue stand am Ende mit 10:0 Toren und 9 Punkten an der Spitze. In zwei Wochen kommt es zum Rückspieltag.

Letztes Auswärtsspiel der Saison und der „Rasen“ zeigte sich der Jahreszeit und hohen Frequentierung entsprechend - mehr Matsch als Rasen. Nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die sehr körperkontakt-orientierte Spielweise der Bilfinger trug zu einem dreckigen Spiel bei, was der junge Schiedsrichter mangels Erfahrung nicht früh genug unterband. Viele Zufallsprodukte und kaum Spielzüge waren zu sehen. Wenn wir einmal durch waren, wurden unsere Spielerinnen teils mit zwei Händen am Trikot gehalten, was leider auch nicht immer gesehen wurde. Dies steigerte den Frust auf unserer Seite und brachte uns etwas aus dem Spiel. Bei zwei Chancen hätten wir die Führung dennoch fast erzielt, eine Klärung auf der Linie und ein Pfostentreffer verhinderten dies jedoch.

In der Halbzeit appellierten die Trainer an die Mädels, bei ihrem Spiel zu bleiben und sich von den Spielchen nicht draus bringen zu lassen. Wir kamen auch stärker aus der Pause und machten Druck. Nach neun Minuten spielte Raphaela der durchgelaufenen Lena den Ball in den Fuß und diese entschied sich mit zwei Verteidigerinnen im Rücken zum Abschluss aus 16 Metern. Diesen schlug sie mit voller Wucht links oben ins Netz, weil sie die Torhüterin zu weit rechts stehen sah, die bei diesem Schuss auch machtlos dem Einschlag hinterher schaute. Bilfingen begann dann jedoch noch härter einzusteigen, um unser Spiel zu zerstören. Mehrere blaue Knöchel und Schienbeine belegten dies auch nach dem Spiel. Gerade in den letzten Minuten wurde es zur Abwehrschlacht und wir verteidigten die knappe Führung souverän bis zum Schlusspfiff. Die Freude war riesig, denn man hatte dem Druck standgehalten und zeigte sich mental gereift. Diese Erkenntnis wird am Dienstag helfen, wenn es gegen Buckenberg am letzten Spieltag im direkten Duell um Platz 3 geht. Ganz stark Mädels!

Auf dem Heimweg lies man sich den Sieg in der dönerbar nochmal gemeinsam gut schmecken.

Am Sonntag empfingen wir den FV Malsch. Bisher unterlagen wir in den Duellen jeweils, dies wollten wir heute jedoch ändern. Wir starteten dominant, auch wenn das Spiel auf schmierigem Geläuf durch den einsetzenden Regen auch viele Zufallsprodukte ergab. In Minute 16 gerieten wir durch fehlenden Zugriff in der Abwehr mit 0:1 in Rückstand, als die Stürmerin den freien Ball beherzt in die Maschen drosch. Doch das Team fand schnell wieder zur anfänglichen Sicherheit und drückte auf den Ausgleich. Leider brauchten wir vor dem Tor zu lange, um den Abschluss zu nehmen, wodurch die Bälle verteidigt wurden oder wir abgedrängt am Tor vorbeischossen. In Minute 25 flog ein Ball scharf von links vors Tor. Dort kämpften Laura und die Verteidigerin darum, kamen jedoch nicht dran. Am langen Pfosten war Lea eingelaufen und drosch den Ball mit viel Selbstvertrauen ins Tor. Auch in der Folge blieben wir am Drücker. Soraya traf mit ihrem starken Abschluss nur die Latte und Raphaela war vom Abpraller vor ihren Füßen zu sehr überrascht, sodass sie den Nachschuss nicht im Tor unterbrachte. Auch viele 1-gegen-1 Situationen vor dem Gästetor spielten wir nicht konsequent zu Ende, um uns mit dem 2:1 zu belohnen. 
In der zweiten Hälfte flachte das Spiel ab, wobei wir durch ein Foul an Lea zu einem Elfmeter kamen. Soraya übernahm Verantwortung, doch die Torhüterin hielt den Strafstoß. So mussten wir bei einem Schuss aus spitzem Winkel kurz zittern, als unser Pfosten rettete, ehe wir zur Schlussoffensive ansetzten. 8 Ecken kurz vor Schluss und mehrere knapp verpasste Bälle reichten nicht, um den Siegtreffer zu erzwingen. Am Ende ein leistungsgerechtes 1:1, das mit etwas Glück und konsequenter Chancenverwertung auch gut zu einem Sieg gereicht hätte.

Mit 0:8, 0:6, 0:14 und 0:4 wartete mit dem ASV Hagsfeld unser „Angstgegner“. Etwas überraschend standen nur 8 Spielerinnen bei Hagsfeld auf dem Bogen beim 7er Spiel, welches wir nur gegen personell dezimierte Gegnerinnen spielen, da wir sonst im 9-gegen-9 antreten. Das Feld war sehr klein aufgebaut und der Rasen der Witterung geschuldet sehr schmierig. Unsere Spielerinnen starteten mit viel Respekt und Hagsfeld etwas Unvermögen. So entwickelte sich ein behäbiges Spiel, was eher durch Zufallsaktionen Chancen für beide Teams bereithielt. Nach 17 Minuten fasste sich Kapitän Lena ein Herz und dribbelte im Zentrum an. An der Gegenspielerin vorbei, lag der Ball 15 Meter vor dem Tor auf dem schwachen Fuß, doch auch mit diesem konnte sie den Ball platziert neben den Pfosten zum 0:1 einschieben. Wir erhöhten jetzt den Druck und konnten nach einer scharfen Ecke von Lena auf den langen Pfosten durch Amal auf 0:2 (27‘) erhöhen. Quasi im Gegenzug fiel durch einen Sonntagsschuss direkt unters Lattenkreuz der Anschluss für Hagsfeld, was auch den Pausenstand bedeutete.
Hagsfeld stellte um und lies die Torhüterin der ersten Hälfte im Sturm auflaufen, was unsere Abwehr etwas von der Rolle brachte. Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff fiel nach einem Pass auf die tief im Abseits (wird nur bei 9er Feld gepfiffen, bei 7er wird ohne gespielt) stehende Stürmerin der Ausgleich. Das Spiel wurde sehr zerfahren und wir verloren jeglichen Zugriff. Auch die langen Befreiungsschläge konnte unsere Offensive im 1:1 oder sogar 2:1 nicht nutzen. So fingen wir uns dann durch ein Ping-Pong-Tor und einen platzierten Flachschuss die Treffer zum 4:2 (68‘, 70‘). Mit dem Abpfiff, als die Köpfe schon hingen und man das Spiel auch mental schon beendet hatte, erzielte Hagsfeld den 5:2 Endstand. In Summe eine mehr als vermeidbare Niederlage, die wir trotz spielerischer Überlegenheit, wegen des Respekts aus der Historie gegen Hagsfeld einstecken mussten. Das gilt es jetzt abzuhaken, um in den beiden nächsten 50/50 Spielen mit etwas Spielglück die Punkte bei uns zu halten.

Am Freitagabend stand die Auswärtsfahrt zu unseren befreundeten Spielerinnen nach Linkenheim an. Gegen kein anderes Team spielten unsere Juniorinnen öfter. Die vier Duelle in Linkenheim gewannen immer die Gastgeber, bei den drei Spielen in Herrenalb konnten immer wir jubeln. Das Ziel heute war, diese Serie zu brechen und auswärts zu punkten. In einer wackligen Anfangsphase hatte Linkenheim gute Chancen in Führung zu gehen, weil wir nicht in die Zweikämpfe kamen. Yasmin hielt die Null jedoch teils spektakulär im Nachfassen fest. Nach ersten Wechseln fanden wir ins Spiel und erzielten kurz vor dem Pausenpfiff das erlösende 0:1, bei welchem Laura ihre Verteidigerin stehen lies und den Ball mit viel Wucht in die Maschen drosch.
Aus der Halbzeit kamen wir schwungvoll und legten etwas glücklich nach. Ein Freistoß von der Mittellinie fiel im Getümmel vor dem Tor auf den Fuß von Laura, die ihn zum 0:2 einschob. Kurz darauf zeigten unsere Mädels, was sie können. Einen Pass von Leonie nahm Amal auf, spielte mit dem zweiten Kontakt auf Lena, welche direkt auf Vanessa klatschen lies, die erneut schnell auf die startende Laura durchsteckte, welche aus spitzem Winkel flach ins lange Eck schob. Ihr dritter Treffer heute und das mit Applaus von beiden Bänken für diesen äußerst sehenswerten Spielzug. Wir tauschten munter durch, um jeder Spielerin ihre Spielzeit geben zu können und spielten auch neu sortiert sehr konzentriert weiter. Leider mussten wir jedoch mit dem Abpfiff das 1:3 hinnehmen, als die Torjägerin der Linkenheimer ihre ganze Qualität zeigte, welche sie zuvor gegen unsere bärenstarke Defensive um Maya und Leonie nicht ausspielen konnte. Serie zu unseren Gunsten gebrochen und vorübergehend auf Platz drei geklettert. Eine erfolgreiche Freitagsausfahrt.

Zum Abschluss des Wochenendes hatten die Juniorinnen Eisingen zu Gast, welche zu dieser Saison erstmals am Spielbetrieb teilnehmen. Wir mussten jedoch auf unsere eingespielte Abwehr (Leonie und Maya) verzichten, sodass wir das Spielsystem umstellten. Die Spielerinnen setzten dies jedoch super um und wir liesen in der ersten Hälfte keinen Torschuss zu. Vor dem gegnerischen Tor waren wir etwas zu verspielt und passten nochmal und nochmal zur Mitspielerin, anstatt zu schießen. So musste das 1:0 nach einer scharf getretenen Ecke von Mia fallen, welche Raphaela am langen Pfosten über die Linie drückte. Kurz setzte sich Isabell auf dem Flügel stark durch und passte hinter die Abwehr, wohin Laura einlief und den 2:0 Pausenstand erzielte.
Vorgabe in der Kabine: Wir halten die 0 und trauen uns vorne öfter zu schießen. Gesagt, getan, denn nach sechs Minuten dribbelte Amal im Zentrum an, spielte dann auf Laura, die sich um die Verteidigerin drehte und allein vor der Torhüterin zum 3:0 einschob. In der Folge erspielten wir uns mehrere gute Chancen, verpassten jedoch erneut den Abschluss oder vergaben die Chancen sehr leichtfertig. Defensiv bekam unsere Abwehr mehr zu tun und Yasmin musste auch ein paar Bälle abfangen. Jedoch schafften wir dies auch durch starken Einsatz und dem hinterher sprinten, um den Ball noch zu klären, sodass am Ende ein verdienter 3:0 Heimsieg stand. Neus Spielsystem stark umgesetzt, defensiv stabil gestanden, starker Einsatz von jeder Spielerin und die Chancenverwertung als einziger kleiner Wehrmutstropfen.

Die Juniorinnen fuhren am Samstag nach Wössingen. Gegen die JSG Walzbachtal war die Statistik ausgeglichen (1:0, 2:3), was ein spannendes Spiel versprach. In der ersten Minute vergab Raphaela frei vor dem Tor, dann übernahm Walzbachtal, weil wir nicht in die Zweikämpfe kamen. Nach 5 Minuten fingen wir uns das 0:1. Es dauerte, trotz Stabilisierung unserer 7, erst in Minute 28 der Ausgleich. Mit dem dann einsetzenden starken Regen kühlte das Spiel bis zur Pause ab.

Hälfte Zwei ließ die Trainer beider Teams um Jahre altern, da beide mit offenem Visier spielten. Das 1:2 (43') konterte Lena mit einem platzierten Schuss ins lange Eck (50'), ehe im Gegenzug erneut der Rückstand fiel (53'), den Lena per Freistoß aus 25 Metern ausglich (55'). In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten 100%ige Chancen, die jedoch am Abschuss oder den starken Tothüterinnen scheiterten. Am Ende blieb der Luckypunch aus und beide trennten sich in einem sehr intensiven Spiel mit 3:3. Ein Blick auf die schlammig und klatsch nassen Trikots reichte aus, um das Spiel zusammenzufassen: kampfreiches, dreckiges Remis.

Mehrere krankheitsbedingte Ausfälle und verletzungsbedingte Wechsel dünnten den Kader am Sonntag aus. Dennoch kämpften wir aufopferungsvoll gegen die spielerisch überlegenen Gäste und liesen nur ungefährliche Abschlüsse zu. Zehn Minuten vor Schluss konnte Yasmin eine Flanke die zum Torschuss wurde zur Seite abwehren, dort war jedoch nur eine Stürmerin nachgelaufen, die den Ball über die am Boden liegende Torhüterin zum 0:1 lüpfte.  Kurz danach eine erneute Flanke, die unsere Verteidigerin vor der Stürmerin erlief, jedoch rutsche ihr der Ball beim Befreiungsschlag über den Schuh ins eigene Tor. Mit dem Schlusspfiff entschied die Schiedsrichterin auf 9 Meter, was ebenfalls unglücklich war, da Maya den Ball wegschlug und die Stürmerin über ihren Schussfuß fiel. Diesen verwandelten die Gäste zum 0:3 Endstand. In Summe, gerade durch das Zustandekommen der Gegentore, eine unglückliche Niederlage, auch wenn die Gäste heute deutlich mehr Spielanteile hatten. Starker fight Mädels!

Die neu formierte Mannschaft der Gäste presste auf dem nassen Rasen hoch und setzte unsere Abwehr unter Druck. So entstand bei einem Abstimmungsfehler zwischen Abwehr und Torhüterin das 0:1, als die Stürmerin den Ball ins Tor spitzelte. Genauso überraschend fiel auch das 1:1 nach einer flachen Ecke, die an Freund und Feind vorbei zum langen Pfosten durchrutschte, wo Amal nur einschieben musste. Noch vor der Pause sorgte Laura mit einem sehr sehenswerten Schlenzer aus dem Halbfeld über die Torhüterin hinweg ins lange Eck für die 2:1 Führung.
Nach der Pause hatten wir mehr Zugriff aufs Spiel und Laura konnte nach Steckpass von Mia auf 3:1 erhöhen. Weitere sehr gute Chancen vergaben wir leider überhastet, sodass es bis kurz vor Schlusspfiff dauerte, ehe Zoe aus vierzehn Metern den Ball mit viel Wucht flach direkt neben dem Pfosten zum 4:1 Endstand einschob. In Summe ein verdienter Sieg, der bei konsequenter Chancennutzung in Hälfte Zwei höher ausfallen hätte müssen, jedoch durch die starke erste Hälfte der Gäste in Summer so in Ordnung geht.

Nachdem morgens bereits der AOK-Treff anstand, ging es für 10 Juniorinnen direkt im Anschluss weiter nach Karlsruhe. Im Wildpark fand der Supercup der Frauen statt, welchen die Frauen des FC Bayern (Meister und Pokalsieger) gegen die des VfL Wolfsburg (Vize-Meister) ausspielten. Durch viele Abgänge bei den Wölfinnen war die Favoritenrolle im Vorfeld bei den Bayern. Auch bei den Fans waren die Bayern im Übergewicht, was man bei der allgemein guten Stimmung während der Eröffnungsfeier jedoch nicht spürte, da hier gemeinsam einem guten Spiel entgegengefiebert wurde. So sagen auch Anhänger beider Teams und neutrale Zuschauer nach dem Einlaufen lautstark bei der Nationalhymne mit, ehe die Partie angepfiffen wurde.

In einer etwas einseitigen ersten Hälfte ging Bayern mit 2:0 in Führung. Für die meisten unserer Juniorinnen war dies jedoch egal, da sie allgemein die Atmosphäre im neuen Wildpark genossen und auch mit Spannung das Spiel beider Teams als neutrale Fußballfans bestaunten. In der zweiten Hälfte kam Wolfsburg nochmal ran und bis kurz vor Schluss war es mit 3:2 auch spannend. Dezimiert durch eine Gelbrote Karte beim Elfmeter zum 3:1 schwanden am Ende jedoch die Kräfte bei Wolfsburg und Bayern schoss ebenfalls per Strafstoß den 4:2 Endstand. Alle Tore wurden lautstark bejubelt und ebenso wie manche Spielzüge mit den Trainern analysiert. Nach der Pokalübergabe-Zeremonie gingen ein paar Spielerinnen noch auf Autogrammjagd, was jedoch ausfiel, da die Wölfinnen in den Kabinen verschwanden und die Bayern Spielerinnen sich nach kurzem Jubel vor dem Fanblock ans Auslaufen machten. So knipsten wir noch ein Gruppenbild unter dem Stadiondach, ehe wir uns wieder zur Bahn auf den Heimweg aufmachten. Auf der Heimfahrt wurde das Spiel und das drum herum nochmals besprochen, ehe die ein oder anderen die Müdigkeit überkam. Es war ein tolles Team-Event bei dem die Juniorinnen viel Spaß hatten und auch für viele erstmals ein Stadionbesuch anstand. Auch das gehört zum Vereinsleben dazu: besondere Erinnerungen schaffen, welche die Spielerinnen für immer behalten.

Die drei Fußballverbände in Baden Württemberg (Baden, Südbaden, Württemberg) fördern zusammen mit der AOK den Mädchenfußball. Hierfür wurde der „AOK-Treff Fußballgirls“ ins Leben gerufen, worüber die Vereine eine Starthilfe für ihr Engagement im Juniorinnen-Fußball bekommen. Neben der Leitung von vier Trainingseinheiten durch eine Trainerin des Verbands, stellt die AOK hier auch Trainingsmaterialien (Minitore, Leibchen, Hütchen, Stangen, Bälle) und Trainingsshirts für die Teilnehmerinnen zur Verfügung. Beim badischen Fußballverband fand seit Corona kein solcher Treff mehr statt. Umso stolzer sind wir als JSG, mit dem SC Schielberg als Ausrichter und Gastgeber, hier als erstes wieder Kooperationspartner sein zu dürfen.

Am Samstag, 30.08. war dann Vertreterinnen des badFV und der AOK zu Gast in Schielberg. Nach einer kurzen Eröffnung mit Dankesworten und der Unterschrift des Kooperationsvertrags, standen zwei Spielerinnen von den KSC-Damen den vierzehn anwesenden Juniorinnen und deren Eltern Rede und Antwort auf alle ihre Fragen zum sportlichen Werdegang und wie sie zu Fußball als Hobby kamen. Nach einer abschließenden Ball-Jonglage der Beiden, gab es ein Gruppenfoto, ehe es für die erste von vier Trainingsstunden auf den Platz ging. Die Juniorinnen hatten viel Spaß und die Übungen waren fordernd, sodass sie auch ins Schwitzen kamen. Auch die beiden KSC-Spielerinnen mischten sich mit unter die Trainingsgruppe und waren somit nah an den Juniorinnen dran, was unseren Spielerinnen sehr imponierte. Nach 90 Minuten war die Einheit zu Ende. Die Mädels bedankten sich bei Laura Heldt für das tolle Training und der AOK für die Trainingsshirts, die sie im Anschluss behalten durften. 

Der SC Schielberg und auch die JSG Oberes Albtal bedanken sich herzlich beim badischen Fußballverband und der AOK für diese tolle Aktion, die den Mädchenfußball an der Basis fördert. Der Tag war ein voller Erfolg, denn die Juniorinnen hatten Spaß und auch den Funktionären bereitete es große Freude, wieder neue Spielerinnen an „die schönste Nebensache der Welt“ heran zu führen. Vielen Dank auch an Norina Michelfelder und Paulina Rothenberger vom KSC für ihre Zeit und die offenen Worte. Auch das Verteilen von Autogrammkarten durfte natürlich am Ende nicht fehlen und führte bei den Juniorinnen zu noch größerer Freude. Ein rundum gelungener Auftakt. Wir freuen uns auf die weiteren Trainingseinheiten mit bfv-Auswahltrainerin Laura Heldt.

Saison 2024/2025

Trainer:        Sebastian Weiß, Anna-Lena Herb
Platzierung: 6. Platz (Landesliga HR)
                    6. Platz (Landesliga FR)

Stark ersatzgeschwächt fuhren wir mit 4 B-Juniorinnen nach Etzenrot. Mit einer C- und drei D-Juniorinnen konnten wir zwar eine Mannschaft mit einer Ersatzspielerin stellen, waren den Gastgeberinnen jedoch körperlich klar unterlegen. Hinzu kam die starke Mittagshitze, die uns bei wenig Wechseloptionen mehr zu Schaffen machte als den Etzenrotern, die mit 5 Wechselspielern den breiteren und älteren Kader stellten.

Etzenrot nahm vom Anpfiff weg das Zepter in die Hand, aber wir konnten sie vor dem Strafraum meist stellen oder die Schüsse blocken. Was durch ging, war leichte Beute für Yasmin. Offensiv gab es wenig Entlastung, da die beiden Abwehrspielerinnen von Etzenrot souverän mitspielten und viele Bälle früh abliefen. Nach 28 Minuten platze dann der Knoten zu Gunsten der Etzenroter, die dann in Minute 34 und per Doppelschlag vor der Pause (40, 40+2) auf den deutlichen 4:0 Halbzeitstand stellten. In Summe nicht unverdient, jedoch in der Höhe etwas deutlich.

In der zweiten Hälfte kämpften unsere Spielerinnen weiter wacker, die Füße wurden jedoch zunehmend müde und das Spiel verflachte. Yasmin konnte sich nun ein paar mal richtig auszeichnen, sodass wir das Ergebnis fast bis zum Abpfiff hielten. Mit der letzten Aktion gelang Etzenrot dann doch noch der Schlusspunkt mit dem 5:0 (80+1).

Schade, hier wäre wie im Hinspiel mehr drin gewesen, doch die körperlichen Unterschiede unseres jüngeren Kaders und die fehlenden Wechseloptionen machten es den Spielerinnen heute sehr schwer.

Mit den Kickers Büchig waren die ungeschlagenen Tabellenführerinnen zu Gast. Die beiden Verteidigerinnen der Gäste überzeugten durch Ballsicherheit und körperlicher Präsenz, was unsere Offensivaktionen schnell erstickte. Wir hielten jedoch kollektiv in der Defensive selbst gut dagegen, sodass es ein Mittelfeldgeplänkel blieb. Zwei Tore sprangen für die Gäste dann doch raus, wobei eines ein klassischer Sonntagsschuss war, den jeder weit über dem Tor sah, der sich jedoch steil senkte und einfuhr. Mit 0:2 ging es in die Pause.

In die zweite Hälfte fanden wir nicht richtig rein und liefen viel hinterher. So konnte Büchig in einer verschlafenen Phase von uns auch das Ergebnis schnell in die Höhe schrauben (62', 64', 73', 76'). In der 80. Minute, mit dem Schlusspfiff stellte Büchig den Endstand auf 0:7, was aufgrund der unachtsamen 20min in Hälfte Zwei auch in der Höhe verdient war.

Die B-Juniorinnen starteten ohne etatmäßige Torhüterin mit Kapitän Lena im Tor. Ihr Fehlen im Mittelfeld merkte man der Mannschaft an. Walzbachtal startete motiviert und fuhr viele Angriffe, die jedoch entweder am Tor vorbeiflogen oder von Lena stark pariert wurden. Wir selbst kamen an der starken Abwehr der Gastgeber nicht durch, sodass wir zur Pause noch ohne Torschuss standen. Kurz vor der Pause gelang durch Unachtsamkeiten in der Abwehr per Doppelschlag die 2:0 Führung (36‘, 37‘). Diese waren auch der Ermüdung bei Hitze und nur einer Wechseloption geschuldet, da Walzbachtal bereits fünfmal gewechselt hatte bis dahin. 

In Halbzeit Zwei tauschten wir, wie zuvor besprochen, auf der Torwartposition und Stürmerin Laura übernahm. Wir waren in Hälfte zwei wacher und konzentrierter, wodurch wir auch zu Abschlüssen kamen und mehr Spielanteile hatten. Die Chancen auf beiden Seiten wurden knapp vergeben oder im letzten Moment geblockt. Nach einem Abstoß wurde Lena im Zentrum nicht angegriffen und konnte alleine aufs Tor zulaufen. Diese Chance ließ sie sich nicht nehmen und schoss den Ball zum 2:1 Anschluss ins Netz (70‘). Kurz darauf zeigten wir einen wunderschönen Spielzug von der Kategorie "Champions League". Maya eröffnete mit einem Pass zu Lena im Zentrum, die aufdrehte und kurz andribbelte, ehe sie zu Amal passte. Diese spielte den Ball mit zwei Kontakten, unter Gegnerdruck im Rücken, auf den Flügel in den Lauf von Anna-Maria, welche ihn aus vollem Lauf direkt scharf und flach hinter die Abwehr ins Zentrum spielte, wohin Lena durchgelaufen war und ihn ebenfalls direkt nahm und mit voller Wucht in die Maschen drosch (74‘). Jubel bei uns und anerkennender Applaus der Gegnerfans. Es war dann ein offenes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Beim letzten Angriff kamen wir durch nachlassende Kräfte und auch mentale Ermüdung nicht mehr in den Zweikampf, weshalb Walzbachtal mit dem Abpfiff den in Summe nicht ganz unverdienten 3:2 Siegtreffer erzielte. Mit breiterer Bank wäre bei diesem Wetter auf jeden Fall mehr drin gewesen.

 

Unter besten Voraussetzungen stand das Spiel am Samstagmorgen: Erstmals waren alle 7 B-Juniorinnen fit und im Kader, der durch zwei C-Juniorinnen noch verstärkt wurde. Leider mussten wir bis zum Anpfiff zwei kurzfristige Absagen (Krankheit und private Gründe) verdauen, wegen derer wir ohne Wechseloptionen nach Pforzheim fuhren. Es entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel bei schwül-warmem Wetter auf dem in die Jahre gekommenen Kunstrasen des FSV. Die Chancen, die sich beiden Teams gaben wurden beidseits fahrlässig vergeben und ein richtiger Speilfluss entstand nicht. In Minute 31 lüpfte Laura einen Ball über die Mauer hinweg in den Lauf von Jule, die ihn super an- und mitnahm, um ihn vor der Torhüterin eiskalt in die Ecke zu schieben. Ein schöner Angriff zum 0:1. Bis zur Pause schien es dabei zu bleiben, es gab jedoch 5 Minuten Nachspielzeit. Mit der vorletztenAktion konnten die Gäste hier den 1:1 Ausgleich erzielen (40+3).

Auch die zweite Hälfte blieb zerfahren, wobei Buckenberg nun ihre Chancen nutzten und per Doppelschlag auf 3:1 stellten (50', 51'). Unsere Chancen wurden pariert oder gingen am leeren Tor vorbei, weshalb bei nachlassenden Kräften der Glaube an einen Punktgewinn nachlies. Als Buckenberg das 4:1 (69') erzielte, war für uns in den letzten zehn Minuten nur noch Schadensbegrenzung angesagt, da die Kräfte am Ende waren, während die Gastgeberinnen munter durchwechselten. So blieb es am Ende trotz starker kämpferischer leistung bei der unglücklichen 4:1 Niederlage.

Ein fehlerhaftes Ergebnis, das am Ende nicht die Kräfteverhältnisse über 80 Minuten wiederspiegelt. Unsere Mannschaft fand konzentriert und gut ins Spiel. Wir hatten gute Chancen und das Heft des Handelns in der Hand. Bei einem Abschlag in Minute 15 stoppte die Angreiferin aus Etzenrot den Ball vor sich, vermutlich zum Schutz, mit beiden Unterarmen. Während Spielerinnen und Trainer auf Handspiel reklamierten, marschierte sie mit dem Ball alleine aufs Tor zu uns schob zum 0:1 ein. Das das Tor gegeben wurde war für Heim und Gast unverständlich. Wir waren durch diesen Treffer etwas von der Rolle und so kam Etzenrot besser ins Spiel. Einem Ball vom Flügel wollte Lena klären, doch er versprang beim Aufsetzen vor ihr deutlich, sodass sie ein Luftloch schlug und die Angreiferin hinter ihr zum 0:2 (20') einschob. Kurz darauf das 0:3 (23'), als der Ball durch den Strafraum rollte und keine sich so richtig ran traute, sodass am langen Pfosten die Gästespielerin zum 0:3 verwandelte. Doch jetzt bäumten wir uns auf und Laura konnte einen langen Ball erlaufen und ihn anspruchsvoll an der Torhüterin vorbei zum 1:3 versenken. Das 2:3 vor der Pause verhinderte die Torhüterin im Hinterherhechten, nachdem sie schon geschlagen war. So blieb es beim 1:3 Pausenstand, was durch die Entstehung der Tore sehr unglücklich war.

Aus der Pause kamen wir mit viel Schwung und setzten Etzenrot unter Druck. Nach einer Ecke der Gäste klärte Yasmin den Ball mit einem Befreiungsschlag, der an der Mittellinie bei der Gästeverteidigerin landete. Diese fasste sich beim zweiten Ballkontakt ein Herz und drosch ihn aufs Tor, wo er in hohem Bogen über die zurückgeeilte Torhüterin unter der Latte einschlug (46'). Erneut ein unglücklicher Treffer, der uns jedoch nicht entmutigte. So konnte erneut Laura einen flachen Pass vor der Torhüterin per Grätsche zum 2:4 über die Linie drücken (60'). In der Folge liesen wir teils hochkarätige Chancen liegn beim 1:1 gegen die Torhüterin oder weil die Bälle knapp am Tor vorbei flogen. Etzenrot sah sich einem Powerplay von uns entgegen, aus dem sie sich nicht befreien konnten. Lena, Vanessa, Laura, Anna und Mia liesen die Chancen auf den längst verdienten Ausgleich liegen und so war es in der Nachspielzeit ein Konter, den die Gästespielerin aus spitzem Winkel flanken wollte, der jedoch über den Schlappen rutsche und im langen Eck unter der Latte zum 2:5 Endstand einschlug. Dass der Schiedsrichter am Ende mit 2:6 noch ein Tor hinzu "zauberte" (angeblich kurz vor der Pause zum 1:4 Pausenstad), setzte dem gebrauchten Tag mit viel Abschlusspech und überaus glücklichen Toren für die Gäste und einem teilweise mit dem Spiel gänzlich überforderten Schiedsrichter die Krone auf.

Schade Mädels, aber ihr habt ein tolles Spiel geliefert mit reiferer Spielanlage und schönen Spielzügen. Darauf lässt sich aufbauen!

Stark Ersatzgeschwächt starteten unsere Juniorinnen mit nur 4 B-, 3 C- und 3 D-Juniorinnen ins Spiel. Das Spiel war sehr ausgeglichen ohne zwingende Chancen. In Minute 28 zirkelte Anna eine Ecke scharf vors Tor, wo Lena den Ball zum 1:0 über die Linie drückte. Kurz darauf liefen nach einem langen Abstoß zwei Gegenspielerinnen und zwei Verteidiger auf Ersatztorfrau Laura zu. Unter diesem Druck rutschte der Ball unglücklich durch und trudelte zum 1:1 Pausenstand in Tor. 

In Hälfte zwei das gleiche Bild. Und beide schienen schon ein Remis zu akzeptieren. Doch Laura legte kurz vor dem Abpfiff einen Ball schön ins Zentrum quer, wo Anna sich ein Herz nahm und mit purem Willen den Ball aus zwanzig Metern zum umjubelten 2:1 Siegtreffer in den Winkel drosch.

Auf sehr holprigem und nassem Rasen spielten unsere B-Juniorinnen gegen stark besetzte Hagsfelderinnen. In Minute Zwei rutschte ein Ball auf schmierigem Boden zum 1:0 durch und in Minute 11 fälschte unsere Verteidigerin einen Schuss gegen die Laufrichtung unserer Ersatztorhüterin zum 2:0 ab. Im Gegenzug des bis dahin ausgeglichenen Spiels verweigerte der Schiedsrichter einen klaren Handelfmeter und sorgte mit kleineren Entscheidungen für Unverständnis bei unseren Spielerinnen. Als unsere Spielerin verletzt am Boden lag und wir „Ball ins Aus“ riefen, spielte Hagsfeld weiter und auch der Schiedsrichter unterbrach nicht, sodass wir das 0:3 fingen. Nun hingen die Köpfe und wir ergaben uns den Gegnerinnen und haderten zunehmend mit sehr unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen, welche der junge Unparteiische auch nach Schlusspfiff teilweise als Fehler zugab. Insbesondere gegen Ende der zweiten Hälfte stellten wir das Verteidige nein und ließen Hagsfeld frei gewähren. Das 14:0 fiel dann doch sehr deutlich aus, auch wenn beide Trainer unabhängig voneinander nur 12 Gegentreffer gezählt hatten.

Zum Auftakt empfingen die B-Juniorinnen am Freitag in Neusatz die FSV Buckenberg. Mit einem konzentrierten und mutigen Start erspielten wir uns Chancen und verlagerten das Spiel in die Hälfte der Gäste. Leider schlichen sich dann nach und nach Fehler ein, welche die Gäste zu eigenen Chancen nutzten. Die Gegenspielerinnen wurden nicht konsequent gedeckt und wir rannten uns oft fest, ehe den Ball abzuspielen. So konnten wir froh sein das 0:0 in die Pause zu retten.

In den zweiten 40min nahm das Spiel an Fahrt auf. Nach zwei starken Paraden unserer Torfrau musste diese nach Strafraumgestocher in Folge einer Ecke hinter sich greifen (49‘), ehe nur zwei Minuten später das 0:2 folgte. Buckenberg blieb am Drücker und bearbeitete unsere Spielerinnen, auch durch eine mitgereiste Jungs-Gruppe vom Seitenrand, sodass unsere Spielerinnen nach und nach Lust und Selbstvertrauen verloren. So fielen auch die Treffer in Minute 60 und 61 durch fehlende Konzentration. Wir pushten die Juniorinnen jedoch und konnten nach zuvor bereits mehreren Angriffen, die an der letzten Verteidigerin hängen blieben, durch Laura das 1:4 (68‘) erzielen. Als nur 2 Minuten später aus spitzem Winkel sogar das 2:4 gelang, schien das Momentum auf unserer Seite. Leider dribbelten wir uns bei den folgenden Angriffen unserer zweiten starken Phase erneut fest und kamen nur noch zu einem gefährlichen Abschluss, den die Torhüterin jedoch stark parierte. Was vorne nicht klappte, passierte dann auf der eigenen Seite. Buckenberg stellte mit zwei Kontern den alten Abstand zum 2:6 Endstand wieder her, der in Summe verdient, in der Entstehung jedoch äußerst unglücklich war.

Am Samstag ging es nach Pforzheim, wo wir auf einem etwas in die Jahre gekommenem Kunstrasen gegen den FSV Buckenberg zu unserem letzten Spiel der Herbstrunde antraten. Tabellarisch entschied das Spiel, wer die Herbstrunde auf Platz 5 abschließt, Buckenberg ging mit einem Punkt Vorsprung ins Spiel.

Wir hatten uns nach Anpfiff noch nicht wirklich zurecht gefunden, da mussten wir bereits das 1:0 (3') hinnehmen. Einen Abstimmungsfehler nach einer Ecke nutzte die Stürmerin umd den Ball durch viele Beine zum 1:0 einzuschieben. In der Folge kämpften wir uns zunehmend in die Partie, Buckenberg hatte jedoch Feldüberlegenheit. Nach 25 Minuten begann das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch zu werden, bei dem beide Teams gleich mehrere Torchancen hatten. Zuerst nutzte Buckenberg unser verhaltenes Verteidigungsverhalten und setzte energisch nach, um das 2:0 (27') zu erzielen. Quasi im Gegenzug fiel das 2:1 (29') für uns. Laura W wurde auf der rechten Seite geschickt und lief aus spitzem Winkel aufs Tor zu und schob den Ball ins lange Eck. Dies bedeutete, trotz weiterer guter Chancen auf beiden Seiten, den Halbzeitstand.

In der Zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen und völlig offen. Zunächst liesen wir eine sehr gute Chance zum Ausgleich liegen, ehe Buckenberg durch einen sehenswerten Spielzug über mehrere Stationen, leider aber auch recht ungestört, auf 3:1 (52') erhöhte. Unsere Angriffe wurden durch eine tief stehende Abwehr der Gastgeber meist kurz vor dem Abschluss gestoppt. Doch in Minute 72 kam Laura nach tollem Zuspiel in Schussposition und verkürzte auf 3:2. Wir wollten nun den Ausgleich und spielten etwas offensiver. Dies rächte sich kurz vor Schluss, als wir bei einem Konter in Unterzahl den 4:2 Endstand nicht verhindern konnten.

Letztlich ein Spiel auf Augenhöhe, welches von Buckenberg teils recht ruppig geführt wurde, dem wir uns jedoch stellten und bis zum Abpfiff nicht chancenlos auf einen Punktgewinn waren. So beenden wir die Herbstrunde auf Platz 6 von 8 und lassen Linkenheim und Walzbachtal hinter uns, gegen die wir zuvor unsere beiden Saisonsiege eingefahren hatten. Insbesondere mit Blick auf den kleinen Kader von 7 B-Juniorinnen sind die Siege und auch die wackeren Duelle gegen starke Teams eine starke Leistung. Ein großer Dank geht an die C-Juniorinnen, die zahlreich aushalfen und auch in der älteren Altersklasse wertvolle Erfahrungen sammelten. Gerade im letzten Spiel standen verletzungsbedingt nur 4 B-Juniorinnen auf dem Feld, die von 4 C-Juniorinnen unterstützt wurden.

Mannschaftsfoto F-Juniorinnen F2 Turnier 2024

Abschlusstabelle Herbstrunde B-Juniorinnen 2024/25 

Mit dem TSV Etzenrot erwartete auch die B-Juniorinnen ein Team, welches seit Jahren im Juniorinnenfußball der Region etabliert ist und zuletzt mit dem 0:0 gegen die favorisierten KSC-Juniorinnen für Aufsehen sorgte. Wir hielten jedoch im anfänglichen Nebel stark mit und gestalteten die Partie fast auf Augenhöhe. Nach einem Stellungsfehler gelang Etzenrot das 0:1 (10‘), was uns jedoch nicht an unserem Offensivspiel hinderte. Leider stand die Abwehr der Gäste sehr solide und wir vergaben unsere wenigen Chancen durch etwas unpräzise Abschlüsse. Kurz vor der Pause rutschte Yasmin der nasse Ball bei einem starken Schuss unglücklich zum 0:2 Halbzeitstand durch die Hände. 

Etzenrot kam wegen der nur knappen Pausenführung mit einem Sturmlauf aus der Kabine und wir konnten uns bei unserer wachen Abwehr, Yasmin und dem Pfosten bedanken, dass wir diesen mit nur einem Treffer (48‘) überstanden. Dann fasste sich Vanessa wieder ein Herz, umspielte zwei Gegenspielerinnen und legte uneigennützig vor dem Tor auf Laura ab, die zum 1:3 (54‘) einschob. Für unsere Mädels war der Treffer ein Weckruf und wir starteten selbst ein Powerplay mit Chancen im Minutentakt. Der Funke sprang auch auf die Zuschauer über, die kräftig anfeuerten. Leider war jedoch immer ein Fuß dazwischen oder der Ball verfehlte das Tor knapp. Wir liesen uns durch den Aufwind etwas hinten raus locken, was die Gäste bei einem Konter zum 1:4 (62‘) nutzten. Das Momentum wechselte erneut und Etzenrot zeigte sich treffsicherer, weshalb sie innerhalb von 10 Minuten auf 1:7 erhöhten. Hier waren jedoch definitiv unnötige Gegentreffer dabei. Den Schlusspunkt setzte Laura mit einem wuchtigen Freistoß aus dem Halbfeld, bei dem zwei Etzenroter den Kopf wegduckten, weshalb die Torhüterin den Ball spät sah und somit beim 2:7 machtlos blieb. In Summe eine zu hoch ausgefallene Niederlage, bei der wir jedoch zeigten, welch Fortschritte wir in nur zwei Monaten Spielbetrieb gemacht haben.

Mit 7 B-Juniorinnen ist unser Kader für 7-gegen-7 Spiele sehr dünn besetzt. Trotz zwei Absagen, konnten wir dank trainingsfleißigen C-Juniorinnen gegen Linkenheim einen stark besetzten 10er-Kader stellen. Doch so richtig ins Spiel fanden die Mädels nicht und Linkenheim übernahm die Spielgestaltung. In der ersten Hälfte zeichneten wir uns hauptsächlich mit starker Defensivarbeit aus. Yasmin zeigte mehrere sehr starke Paraden, Maya und Kim hielten mit gutem Stellungsspiel den Laden dicht und insbesondere Lena setzte zu vielen Sprints nach hinten an, um bei Unterzahl zu unterstützen. Offensiv zeigten wir uns nur drei Mal gefährlich, wobei zwei Abschlüsse zu zentral auf die Torhüterin kamen und ebendiese einen weiteren mit bärenstarkem Fußreflex parierte. So ging es in einem spannenden und schön anzusehenden Spiel mit 0:0 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff fielen wir in Lethargie, sahen den Gästen bei ihren Angriffen teils nur noch zu und konnten uns bei Yasmin, Kim, Mia und der Abschlussschwäche der Linkenheimer bedanken, dass es noch 0:0 stand. Bei einer Doppelchance parierte zunächst Yasmin stark, ehe der Abpraller frei vor dem Tor nur an die Latte flog, bis der Ball dann von uns geklärt wurde. Doch im Fußball rächt es sich bekanntlich, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt. So so auch heute für Linkenheim, als Vanessa sich ein Herz fasste und zum Sololauf antrat. Aus spitzem Winkel zog sie mit purem Willen mit dem schwachen Fuß ab und schoss den Ball zum umjubelten 1:0 (60‘) ins lange Eck. Dieses Tor war der Gamechanger, denn es folgten 10 Minuten Powerplay mit schönen Spielzügen und Ballstafettenunsererseits, sowie uneigennützigen Vorlagen für die besser positionierte Mitspielerin. So schraubte Laura das Ergebnis auch 3:0 (61‘, 65‘), ehe sich Linkenheim wieder vom Gegentor-Schock erholte. Den Schlusspunkt setzte erneut Laura, als sie den Ball zum 4:0 (80) und ihrem lupenreinen Hattrick mit dem Abpfiff über die Linie schob.

Somit konnten die Mädels einen glücklichen, wenn zu hohen Sieg feiern, der von der zuschauenden Damen-Mannschaft mit einem Spezi-Stiefel belohnt wurde. 

Großer Respekt an unsere heutigen Gäste, die angefreundeten Spielerinnen aus Linkenheim, die ein starkes Spiel lieferten und von uns alles abverlangten. Dickes Lob auch an unsere wacker kämpfenden Mädels, die sich den Sieg heute als Mannschaft gemeinsam hart erarbeitet haben.

Am Sonntag waren die Tabellenzweiten aus Kirchfeld zu Gast und unsere neu formierten B-Juniorinnen lieferten gegen die erfahrenen Gäste bärenstarke 35min ab, in denen nicht nur wenig zugelassen wurde, sondern auch selbst Chancen kreiert wurden. Mit dem Ball ein schönes Zusammenspiel und gegen den Ball setzten sie die taktischen Vorgaben sehr gut um und arbeiteten kollektiv zurück, sodass sich die starken Kirchfelder "die Zähne an uns ausbissen" (O-Ton Trainer von Kirchfeld). Dann waren es eine kleine Unachtsamkeit und ein unglücklicher Abpraller, die zum 0:2 Pausenrückstand führten.

In Halbzeit zwei zollten wir dem hohen Aufwand der ersten 40min etwas Tribut und hatten auch den ein oder anderen Wackler drin, was am Ende auch zum deutlichen Ergebnis führte. Es bleiben 35 Minuten, die zeigen, was als Team mit der Erfahrung der letzten Monate möglich ist- selbst gegen ein eingespieltes Team (Kirchheim spielt in dieser Konstellation seit sechs Jahren zusammen).

 

Am Sonntag stand die weiteste Auswärtsfahrt nach Jöhlingen an. Mit dem Motivationsschub des Sieges der Trainingskolleginnen vor drei Tagen gegen Linkenheim starteten wir druckvoll und liefen die Gastgeber früh an. So eroberten wir den Ball oft von einer Verteidigerin, scheiterten jedoch in aussichtsreicher Position mehrfach am eigenen Abschluss. Nach 10 Minuten hätte es gut und gerne 3:0 für uns stehen können und auch in der Folge blieben wir am Drücker, auch wenn das laufintensive Spiel der ersten Minuten seinen Tribut forderte. So ging es mit 0:0 in die Pause, wo von den Trainern neben viel Lob nur die mangelnde Chancenverwertung angemerkt werden konnte. 

Jede Spielerin gab in den Zweikämpfen alles und arbeitete mit zurück, um die ohnehin starke Abwehr zu unterstützen. In Minute 58 brach Laura den Bann und erzielte das überfällige 0:1 nach schönem Ball in die Gasse. Trotz weiterer Chancen und einer hochkarätigen Chance der Gastgeber kurz vor Ende blieb es beim 0:1 und die B-Juniorinnen konnten ebenfalls ihren ersten Saisonsieg feiern. 

Krankheitsbedingt sprang Laura W aus der C heute im Tor ein und bekam einen beschäftigungsreichen Tag, an dem sie sich aber auch mehrfach auszeichnen konnte. Wir standen kompakt und liesen wenige Chancen zu. Entgegen dem Pokalspiel kamen wir auch öfter vor das Tor der Gäste, konnten den letzten Pass jedoch nicht anbringen oder verpassten den Moment für den Abschluss. So war es nach 15 Minuten ein Sonntagsschuss aus der Distanz, der auf nassem Rasen zum 0:1 durchrutschte. In der Folge tankte sich die Flügelspielerin aus Hagsfeld mehrfach durch und drosch den Ball mit harten und im Vergleich zum Pokal auch platzierten Schüssen in die Maschen. Laura war bei allen Gegentreffern chancenlos. So ging es mit 0:4 in die Pause. 

Wir stellten in Hälfte Zwei die starke Vierfach-Torschützin in Manndeckung. Dies half zwar, nahm uns jedoch eine Spielerin aus dem Aufbauspiel. Wenn sie dann mal durch war, nutzte sie jede Abschlussgelegenheit um das Torekonto zu erhöhen. Zwei von Laura abgewehrte Schüsse konnten durch Mitspielerinnen zum 0:9 Endstand über die Linie gedrückt werden.

Trotz verbesserter Leistung fiel das Ergebnis im zweiten Aufeinandertreffen höher aus, was jedoch hauptsächlich an der Schussgewalt und heutigen Treffsicherheit einer Gästespielerin lag. Kopf hoch Mädels, wir lernen von Spiel zu Spiel dazu.

Bereits vor dem Spiel wussten wir um die Stärke des KSC, da unsere Damen vor wenigen Monaten gegen eben jene mit 0:5 in einem Einlagenspiel beim Sportfest in Rotensol unterlegen waren. Daher stellten wir uns taktisch auf eine Abwehrschlacht ein, die wir auch lange sehr wacker kämpften, denn nach 10 Minuten stand es noch 0:0. Ein Doppelschlag brach dann jedoch unser Abwehrbollwerk (10', 12'). Wir kämpften trotz des Rückstands weiter und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. In Minute 20 platze der Knoten der Gastgeber endgültig, als wir 7 Tore innerhalb von 10 Minuten bekamen. Die letzten 10 Minuten hielten wir dann unser Tor wieder sauber.

Auch in Hälfte Zwei startete KSC mit viel Spielwitz und tollen Spielzügen. Zwar etwas weniger dominant, aber dennoch mit den Treffern zum 10 (45') und 11:0 (54'). Mit einem Blockwechsel brachten die Trainer wieder neuen Schwung und wir mussten erneut 5 schnelle Gegentore hinnehmen, ehe wir uns beim Stand von 16:0 trotz schwindender Kräfte wieder sammelten. Doch in den letzten 4 Minuten versuchten die Gastgeber noch die 20 zu knacken. Sie zogen unsere Reichen etwas auseinander und starteten sehenswerte Sololäufe an mehreren Verteidigern vorbei, um mit dem Schlusspfiff das 19:0 zu erzielen. 

Kämpferisch eine starke Leistung von allen Spielerinnen, die jedoch spielerisch und technisch nicht mit den langjährig erfahrenen Spielerinnen des KSC mithalten konnten. Ergebnistechnisch wurde das absolute Minimalziel "unter 20" erreicht, was mit dem Abstellen des ein oder anderen kleinen Fehlers und nach ein paar Wochen Training sicher in der Höhe noch knapper gestaltet werden hätte können.

Das erste Pflichtspiel der B-Juniorinnen war das Pokalspiel gegen die Mädels des ASV Hagsfeld. Die Partie startete mit leichter Feldüberlegenheit der Gäste ohne Torchancen auf beiden Seiten. Dann konnte Hagsfeld durch einen Doppelschlag nach zwei individuellen Fehlern in Minute 16‘ und 17‘ jedoch in Führung gehen und spielte befreiter auf. Wir verteidigten jedoch den Rückstand bis zur Pause kollektiv oder konnten uns auf Yasmin im Tor verlassen.

In Hälfte zwei kamen wir etwas stärker, unsere Angriffe wurden jedoch von der starken Abwehr der Gäste noch vor dem Torabschluss gestoppt. Durch zwei weitere Treffer schraubte Hagsfeld das Ergebnis auf 0:4, was in Summe in Ordnung geht. Wir hielten jedoch stark dagegen und machten den Gästen das Toreschießen schwer. Bereits in einer Woche kommt es in der Liga zum Wiedersehen.