Spielberichte vor der Mannschaftsmeldung finden Sie unter Freizeit-Frauen
Seit der Saison 2026/2027 spielt eine Frauenmannschaft in der Kleinfeldstaffel im Ligaspielbetrieb. Da es keine A-Juniorinnen-Staffel gibt, sind die A-Juniorinnen (2008/2009) die jüngsten Frauen-Jahrgänge, 2010er dürfen mit vorzeitigem Aktivenspielrecht unterstützen.
Komplett verschlafen startete die 1. Halbzeit. Nach 2 Minuten stand es 0:2 wegen einem Fehlpass in der 1. Minute und einem langen Ball, bei dem wir einfach nicht dran gingen. So brauchte es einen Urschrei von Trainer Weiß, um die Spielerinnen wach zu rütteln. In der Folge fanden wir immer besser ins Spiel, übernahmen die Kontrolle, versuchten es jedoch zu verspielt und nahmen uns die Abschlüsse nicht, die sich uns zahlreich boten. So ging es mit 0:2 in die Pause.
Nach Wiederanpfiff merkte man, dass ein anderes Team auf dem Platz stand. Es gab schöne Ballstafetten und wir kamen immer wieder vors Tor, wo wir jedoch zu zentral zielten, was es der Torhüterin leicht machte. So brauchte es bis Minute 66, ehe Bibi einen Abstoß zu Dilara köpfte, die zu Lena prallen lies. Diese dribbelte an und zündete aus 20 Metern zum Anschluss in die Maschen. Der JFV blieb sich treu: „hoch und weit bringt Sicherheit“. So auch in Minute 70, als ein Abstoß die Stürmerin erreichte und ihre Verfolgerin auf schmierigem Rasen ausrutschte, sodass sie allein vor Claudi zur 1:3 Vorentscheidung einschob. Wir warfen alles nach vorne, doch erneut ein langer Ball, eine Spielerin steht zu tief, hebt das Abseits auf und die Stürmerin schiebt zum 1:4 ein (76‘). Wir machten jedoch weiter Druck, zeigten gute Spielzüge und hochkarätige Chancen, schaffen durch Dilara jedoch nur noch den Ehrentreffer (85‘), als sie das Laufduell gewann und an der Torhüterin vorbei zum 2:4 Endstand einschob. In Summe ein mehr als ärgerlicher Punktverlust, da wir nach dem verschlafenen Start das klar bessere Team waren. Am Ende waren es heute die langen Bälle, die uns das Genick brachen.
Ins Spiel gegen Bulach gingen wir erstmals als leichte Favoriten wegen der bisherigen Ergebnisse. Dieser Rolle wurden wir auch von Beginn an gerecht und übernahmen die Spielkontrolle und kombinierten uns immer wieder vor das Tor. So auch nach einem Pass von Leonie auf den linken Flügel, von wo Yasmin den Ball flach in den Rückraum spielte, wo Lisa den Weg für Anna-Lena frei blockte, die den Ball über Innenpfosten und den Rücken der Torhüterin zum 0:1 (7‘ ) verwandelte. Kurz darauf zog Yasmin von links in den Strafraum, wurde dort jedoch von der Verteidigerin zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte Bibi sicher zum 0:2 (10‘). Weitere gute Chancen verfehlten das Tor oder wurden von der vielbeinigen Abwehr geblockt. Als Bibi zum Solo ansetzte, wurde sie 12 Meter vor dem Tor in die Mangel genommen und gestoppt. Den fälligen Freistoß schob Anna-Lena flach und scharf an der Mauer vorbei zum 0:3 (20‘). Wir verloren dann etwas die Konzentration und spielten ohne großartige Restverteidigung. Als unsere Spielerin zu einer im Abseits stehenden Angreiferin eilte, verlies sie dabei ihre Gegenspielerin, die an den Ball kam und ihn aus 20 Metern flach neben den Pfosten zum 1:3 Anschluss (30‘) platzierte. Kurz darauf jedoch die Antwort. Erneut startete Yasmin auf links durch, legte den Ball halblinks an die Strafraumkante zurück, von wo Anna-Lena ihn sehenswert in den rechten Winkel zirkelte (35‘). Einen Abstoß der Gegner köpfte Anna-Lena nach vorne. Evelyn lief auf die Torhüterin zu, scheiterte mit dem ersten Abschluss noch an der herausgekommenen Torfrau, doch schob den Abpraller zum 1:5 ins Tor (41‘). Den Schlusspunkt setzte Anna-Lena mit einem Freistoß aus 20 Metern, den als Strahl in den Winkel schweißte (45‘).
Auch in die zweite Hälfte starteten wir druckvoll. Leider stürzte Anna-Lena bei einem leichten Zweikampf im sehr fairen Spiel und musste mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Es folgte eine längere Behandlungspause und Anna-Lena wurde mit dem RTW zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. An dieser Stelle gute Besserung von der ganzen Mannschaft und dem Verein! Wir drücken die Daumen, dass es nichts Schlimmeres ist und wir dich bald wieder auf und neben dem Platz (als Mannschaftskameradin und Trainerin unserer B-Juniorinnen) zurückhaben. Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die Spielerinnen und Betreuer des Bulacher SC, die hier tatkräftig unterstützt haben und sich auch abseits des Spielgeschehens als faire Sportsfrauen erwiesen. Dass die Verletzung der geschätzten Mitspielerin uns sehr beschäftigte, merkte man dem Spiel in der Folge an. Es war nicht mehr der Zug drin und auch das Zusammenspiel wurde unsauberer. Dadurch plätscherte das Spiel etwas vor sich hin mit kleineren Chancen auf beiden Seiten, ohne die Torhüterinnen nochmals gefährlich zu prüfen.
Am Ende stand ein verdienter 1:6 Sieg, der zwar von der Verletzung überschattet wurde, uns aber zeigt, was wir spielerisch abrufen können, wenn wir voll da sind. Daran gilt es im Spiel gegen JFV Straubenhardt anzuknüpfen.

Wegen getauschtem Heimrecht ging es am Sonntag nach Engelsbrand, die parallel ein kleines Oktoberfest veranstalteten. Leider war hier um 11 noch nicht viel los, sodass wir vor kleiner Kulisse spielten. Engelsbrand rannte uns von Beginn hoch an und lies uns unser Spiel nicht aufziehen. Eine Seitenverlagerung über die Torhüterin zur rechten Verteidigerin geriet zu lang und die Gegenspielerin erlief den Ball. Neben den zwei eingelaufenen Stürmerinnen, von denen unser defensives Mittelfeld eine aufnahm, stand dann im Rückraum die Zehn frei, auf die dann auch die Hereingabe kam und die ihn zum schnellen 1:0 versenkte (6‘). Wir hielten dem Druck dann gut Stand und zeigten auch erste schöne Spielzüge. In Minute 19 wurde ein Freistoß hinter der Mittellinie lang geschlagen. Claudi kam aus dem Tor, um ihn weg zu fausten, doch die vielen Spielerinnen im Strafraum blockierten ihr den Weg. So verlängerte eine an der Strafraumkante stehende Spielerin den Ball per Kopf in hohem Bogen über alle hinweg ins Tor. Das ständige Rotieren der drei schnellen Offensivspielerinnen machte uns permanent Probleme, da sie unsere Verteidiger aus der letzten Reihe zogen, was den Raum für einlaufende Spielerinnen schaffte. So fielen durch zwei lange Bälle, bei denen wir das Laufduell verloren, die Tore zum 0:4 (29‘, 31‘). Wir zogen Yasmin in die Abwehr, was uns defensiv stabilisierte. Kurz vor der Pause schlug Lena einen Freistoß aus 25 Metern aufs Tor, der von einer Verteidigerin geblockt wurde, aber in den Strafraum rollte. Bibi schaltete am schnellsten und schob zum 4:1 Pausenstand ein.
Wir kamen griffiger auf der Kabine und erspielten uns eigene Chancen. Leider waren die letzten Pässe zu ungenau oder der Abschluss wurde verpasst. Teilweise waren wir mit allen Spielerinnen in der gegnerischen Hälfte. So auch in Minute 68, als Yasmin als letzte Feldspielerin am Mittelpunkt unter Druck gesetzt wurde und zu Claudi zurückspielte. Diese wollte den Ball ins Getümmel schlagen, doch der unebene Platz machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Der Ball sprang direkt vor ihrem Fuß in ein Loch und aus diesem heraus über ihren Fuß. Dem ins Tor rollenden Ball konnte sie dann nur noch hinterher schauen. Wir blieben jedoch dran und brachten Lisa auf ungewohnt offensiver Position. In Minute 88 bekam sie den Ball mit zwei Verteidigern vor sich, sah aber Dilara auf der Seite einlaufen und steckte ihr den Ball stark durch. Die Torhüterin zögerte einen Moment, weshalb Dilara vor ihr an den Ball kam und ihn an ihr vorbei zum 5:2 Endstand ins kurze Eck schob (88‘).
Wir wurden heute von der agilen und kontaktorientierten Spielweise überrascht und mangels Erfahrung kamen wir damit zunächst auch nicht zurecht. Nach der Pause hatten wir die passende Antwort, es fehlte aber an offensiver Durchschlagskraft. Auch aus diesem Spiel nehmen unsere Spielerinnen vieles mit für die anstehenden Partien.
Am dritten Spieltag stand unser erstes Auswärtsspiel auf dem Programm. Das dies, gegen die Tabellenführer aus Malsch nicht einfach würde, lies ein Blick auf die Tabelle erahnen: 3 Spiele, 9 Punkte, 20:1 Tore. Wir kamen gut rein und hatten mehr Spielkontrolle. Malsch wurde durch Steckpässe gefährlich, die unsere Abwehr ablief oder Claudi aufnahm. Nach 15 Minuten steckte Bibi auf den Flügel zu Dilara durch, die nach innen zog und Raphaela im Strafraum anspielte. Diese legte sich den Ball zu weit vor und bekam vor der Torhüterin nicht mehr genug Druck hinter den Ball. Im Gegenzug ein Abstimmungsfehler unserer Abwehr, doch die Stürmerin verpasst den Ball um eine Fußspitze. Als Raphaela kurz darauf nach einem Zweikampf zu Boden ging, schalteten wir in Erwartung des Pfiffs ab. Dies nutzte Malsch für einen Steckpass auf die schnelle Stürmerin, die enteilte, den Ball an Claudi vorbei legte und zum 1:0 einschob (19‘). Wir blieben am Drücker, auch wenn wir durch das tiefe stehen von Lena die Überzahl im Mittelfeld verloren. So war es erneut ein Steckpass auf die Stürmerin, den diese erlief und zum 2:0 einschob (28‘). In der Folge klärte Bibi auf der Linie nach einem Konter, im Gegenzug zog Dilara von rechts nach innen, legte auf den langen Pfosten auf Bibi quer, die sich um ihre Gegenspielerin windet und abschließt, der Schuss wird jedoch von einer eingelaufenen Verteidigerin ins Toraus abgefälscht. So ging es mit 2:0 in die Pause.
In der zweiten Hälfte stellten wir etwas um und bekamen so mehr defensive Stabilität. Offensiv wurde es nur bei Freistößen oder Fernschüssen gefährlich, die jedoch ihr Ziel knapp verfehlten. So flachte das Spiel zunehmend ab. Die wenigen Malscher Chancen klärte die heute blendend aufgelegte Claudi im Tor. Letzte Aktion, ein Missverständnis und Kiefer kam vor dem Tor an den Ball, den sie zu ihrem dritten Tor und 3:0 Endstand einschob.
In Summe etwas unglücklich: Die Gegentore fielen durch Abstimmungsprobleme und unsere Unerfahrenheit, während offensiv das Abschlussglück fehlte. Dennoch ein respektabler Auftritt gegen eine starke Defensive, aus dem wir für die kommenden Spiele vieles mitnehmen.
Mit Berghausen war ein stärkerer Gegner in der Schwimmbadstraße zu Gast, die mit zwei klaren Siegen in die Runde gestartet waren. Die Gäste übernahmen auch die Spielkontrolle, jedoch ohne zwingende Chancen, da unsere Defensivarbeit kollektiv stark funktionierte. Offensiv taten wir uns schwer, weil auch die Gegner gut standen. So spielte sich vieles zwischen den Strafräumen ab. Anna-Lena gab nach 30 Minuten einen starken Fernschuss ab, der aus 18 Metern an den Pfosten knallte. Bei uns spielte Torhüterin Claudi gut mit, die durch Stellungsspiel viele Steckpässe abfing.
In der zweiten Hälfte flachte das Spiel nach und nach ab, was auch dem warmen Wetter und laufintensiven Spiel geschuldet war. Bei einem Abstimmungsfehler hätten wir uns den Ball fast selbst reingemurmelt, im Gegenzug fiel der Ball Lena S. nach einer Ecke frei vor dem Tor vor die Füße, zu überrascht ging der Schuss jedoch über das Tor. In den letzten Minuten mobilisierten beide Teams die Kräfte, um den Lucky Punch zu setzten. Claudi lenkte hier einen strammen Fernschuss über die Latte, unsere besten Chancen wurden von der Abwehr geblockt. So stand am Ende ein leistungsgerechtes Remis, das wir gerne mitnehmen.
Am Samstag stand der lang ersehnte Auftakt zum Ligaspielbetrieb der Frauen an. Zu Hause empfingen wir den SV Königsbach, die im Winter bereits in der Halle bei uns zu Gast waren. Das Team wollte mutig starten und übernahm sofort die Spielkontrolle. Bereits nach zwei Minuten kombinierten wir uns durch, scheiterte aber knapp im Abschluss. Wir erspielten uns viele Chancen, leider war immer ein Fuß dazwischen. In Minute 18 konnte Kapitänin Bibi im Strafraum nur per Foul gestoppt werden, was zum Elfmeter führte. Die gefoulte trat selbst an und hämmerte den Ball mit voller Wucht in die Maschen. Kurz darauf konnten wir den Ball nach einer Ecke nicht aus dem Strafraum klären, was die Stürmerin mit dem einzigen Torschuss der Gäste in der 1.Hälfte mit dem 1:1 bestrafte. Wir gaben nicht auf und blieben dem dominanten Spiel treu. Yasmin nahm sich nach Zuspiel von Bibi ein Herz und drosch den Ball aus 20 Metern halb links ins lange Eck (33'). Kurz darauf wurde Lena S. auf rechts nicht angegriffen und schob den Ball zum 3:1 (35') Pausenstand ins kurze Eck. Dieser hätte noch höher ausfallen können, aber Yasmin traf mit einem Strahl nur die Latte und den Abpraller schob Lena S. um Centimeter am Tor vorbei.
Die Devise für die zweite Hälfte war: kein weiteres Gegentor und vorne Nadelstiche setzen. Bei einer Ecke kurz nach Wiederanpfiff klärten wir den Ball aus dem Strafraum, rückten jedoch nicht raus, um die Schützin am Abschluss zu hindern. Dieser verdeckte Schuss fand durch viele Spielerinnen seinen Weg zum schnellen 3:2 (48'). Trotz mangelnder Spielerfahrung, behielten wir Ruhe und die Kontrolle im abflachenden Spiel. Beide Teams rieben sich viel im Mittelfeld auf. Die wenigen Abschlüsse blieben ungefährlich. So konnten wir den Vorsprung nahezu ungefährdet über die Zeit bringen. Wusste man als Neuling vor Anpfiff nicht was uns erwartet, gibt dieser Sieg auf jeden Fall Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele, auch wenn man nach einem Spiel und so früh in der Saison noch nicht sagen kann, wohin die Reise geht - als Schießbude sind wir definitiv nicht angetreten! Ein großes Lob an die 10 Frauen und die beiden B-Juniorinnen (Zoe und Raphaela), die heute aushalfen, weil Spielerinnen noch im Urlaub oder verletzt waren. Der Sieg war eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Am Sonntag hieß es doppelte Prämiere. Die neu formierte Zweite des FC Odenheim war zu Gast bei unserer frisch zum Spielbetrieb gemeldeten Frauenmannschaft. Bei hochsommerlichen Temperaturen war die „Hydration Break“ mehr als Werbepause. Wir starteten gut und übernahmen die Spielkontrolle. Nach mehreren guten Chancen belohnte Yasmin die Überlegenheit mit dem 1:0 (36‘). Mit dem Tor fiel jedoch etwas die Anspannung ab, was gepaart mit nachlassender Kraft zu einem schnellen Doppelschlag (42‘, 45‘ +4) vor der Pause führte, mit dem die Gäste auf 1:2 stellten.
Nach der Pause drehten wir nochmals auf, kamen jedoch nicht zum Ausgleich. Dann machte sich der Aufwand in konditioneller Müdigkeit bei der Hitze bemerkbar, was auch zu technischen Fehlern führte. Per Freistoß neben den Pfosten (70‘) und Abstauber (82‘) nach verpasster Klärung des Balles stellte Odenheim auf den 1:4 Endstand, bei dem sich die zahlreichen Zuschauer einig waren, dass dieser zu hoch ausfiel und man das Spiel durch verpasste Chancen der 1. Hälfte verlor. Auf jeden Fall ein Auftritt, der zeigt, was in der Mannschaft steckt und aus dem wir für die Saison vieles ziehen können.
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