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Abwehrschlacht endet mit 1:4

Gebeutelt von Ausfällen wegen Schichtarbeit und Osterurlaub sowie Verletzungen und erkrankten Spielern, trat das Team stark ersatzgeschwächt in Ittersbach an. Einer kurzfristig angefragten Verlegung, insbesondere wegen der vielen Ausfälle aus dem Busenbach-Spiel und den drei Tagen danach, wurde seitens der Gastgeber wegen des engen Spielplans nicht zugestimmt. Nichtantritt kam für uns jedoch nicht in Frage. So kratzte Coach Adomat noch ein paar Inaktive zusammen und zwei Spieler pumpten sich fit.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Dies wurde schon in Minute 12 durch das 1:0 belohnt. Im Gegenzug köpfte der reaktivierte Bohl eine Ecke von L.Kull zum schnellen Ausgleich ein (15′). Ittersbach hatte dann zwar viele Chancen, scheiterte jedoch an der mangelnden Präzision der Abschlüsse oder starken Paraden von Meier. Auch die Laufbereitschaft in der Defensive stimmte und sorgte so für wenig Torgefahr der Gastgeber. So ging es mit 1:1 in die Pause und die Hoffnung auf den fehlenden Punkt zum tabellarisch rettenden Ufer lebte.
Auch in der zweiten Hälfte drückte Ittersbach uns permanent in die eigene Hälfte und wir konnten nur vereinzelt für Entlastung sorgen. Bei einem Schuss in Minute 65 parierte Meier zwar, konnte ihn jedoch nur abklatschen lassen, was der durchgelaufene Stürmer zum 2:1 nutzte. Doch auch in der Folge warfen wir alles rein, um das eigene Tor zu verteidigen. Bei einem Konter wurde das taktische Foul gezogen (ohne Verwarnung) und der fällige Freistoß von Kull verfehlte sein Ziel nur knapp. Der Druck von Ittersbach wuchs und unsere Beine wurden schwer. Den herausgeköpften Ball nach einer Ecke in Minute 80 drosch ein Ittersbacher aden Ball aus 20 Metern unter die Latte. Meier war bei diesem Strahl chancenlos. Kurz darauf erneut das taktische Foul bei einem vielversprechenden Konter von uns. Wir warfen jetzt alles nach vorne, wo sich Ittersbach oft nur mit weiteren Fouls zu helfen wusste, was insgesamt mit drei gelben Karten, aber leider nicht mit hochkarätigen Chancen belohnt wurde. So musste der Schlusspunkt ein Konter der Hausherren zum 4:1 (88′) Endstand sein, was dann endgültig das letzte Aufbäumen erstickte.

Trotz dünnem Kader alles rein geworfen, aber leider erneut nicht belohnt für einen aufopferungsvollen Auftritt.

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