2023 unterlagen wir Wildberg im Finale, 2025 stoppte uns Slavia Pforzheim im Finale, im dritten Anlauf klappte es 2026 in einem packenden Endspiel nach Neunmeterschießen endlich mit dem Titel!
Bei herrlichem Fußballwetter starteten wir die Mission Titelgewinn trotz vieler Absagen und verletzter Spieler mit elf Mann. Gespielt wurde „jeder gegen jeden“ mit abschließendem Halbfinale und Finale. Zum Auftakt gegen TSV Pfaffenrot konnten wir etwas glücklich, wegen holprigem Zusammenspiel, mit 1:0 gewinnen. Auch im zweiten Spiel waren wir noch nicht ganz im Turnier, was jedoch zu einem ungefährdeten 1:0 gegen die Oldies des KSCs reichte. Nach Mittelfeldgeplänkel konnten wir auch SV Markstadt mit 1:0 schlagen. Otto Rehakles wäre an diesem Tag stolz auf uns gewesen. Gegen die AH der SpG CoSchwa schafften wir gar ein 2:0, ehe der FC Karlsruhe West mit 4:0 überrollt wurde. Es folgte die Revenge gegen Titelverteidiger Slavia Pforzheim. Bei harten Zweikämpfen und ein laufinensiven Spiel stand es nach fünf Minuten 2:0 für uns. Etwas ermüdet durch die vorherigen Spiele (und das Bier), wurden ein bisschen Gas runtergenommen. Durch einen Wechselfehler kurz vor Schluss schenkten wir den sichergeglaubten Sieg mit 2:2 ab. Wir waren für das Halbfinale qualifiziert und wollten es gegen unsere Nachbarn aus Loffenau locker angehen lassen – aber Derby ist Derby, also gaben wir wieder Gas und wir konnten ein ungefährdetes 2:0 erspielen.
Pfaffenrot war im Halbfinale deutlich besser wie im Gruppenspiel. Wir konnten aber mit einem 2:0 ins Finale einziehen. Im zweiten Halbfinale schied Slavia Pforzheim gegen Loffenau aus. Im Finale ging es heiß her. Mehrere dicke Chancen für Loffenau. Wir gingen dann eher zufällig, aber natürlich mit all unserem Können, mit 1:0 in Führung. Kaum ausgejubelt, lag der Ball bei uns im Netz, 1:1. Am Schluss ging ein satter Schuss des TSV noch an die Latte. So musste das Neunmeter-Schießen mit jeweils drei Schützen für die Entscheidung her. Sadler, Streeb und Super Mario wurden ausgewählt. Loffenau schoss zum Auftakt am Tor vorbei – den hatte Aushilfskeeper Scania (danke an die SG Neusatz-Rotensol für die spontane Leihe) schön rausgeguckt. Sadler schob gekonnt ins linke Eck. Der TSV glich aus, aber auch Streeb verwandelte souverän. Den dritten Schuss der Loffenauer, etwas zu schwach in die Mitte geschossen, parierte Scania. Es folgte großer Jubel über den lang ersehnten Turniersieg!
Großer Respekt an die AH des TSV Loffenau für zwei packende Duelle und Danke an die Ausrichetr der SG Neusatz-Rotensol für ein tolles Turnier. Nächstes Jahr, zum 20. Jubiläum, verteidigen wir das Ding! Leider verletzt sich traditionell immer einer unserer Spieler in Rotensol schwer (Achillessehne, Kreuzband,…), daher gute Besserung an MÖ, den es dieses Jahr schwer erwischte. Come back stronger!


